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FC Cleeberg II in Quembach

Bei bestem Fußballwetter standen sich im Derby die SG Quembach/ Oberwetz und die Zweitvertretung des FC Cleeberg gegenüber! Die Gäste brauchten unbedingt einen Sieg um den Relegationsplatz zur Kreisoberliga zu verteidigen. Sie legten auch los wie die Niederkleener Feuerwehr. Mit etwas Glück und einem sicheren Marvin Zintl im Tor, konnten die ersten 25 Minuten unbeschadet überstanden werden. Einer  der wenigen Konter nutze Neuzugang Karamo Bojang zum mehr als glücklichen Führungstreffer, schön von André Krick freigespielt. Das brachte die zuvor so überlegenen Gastgeber von ihrer Linie und ihrem Schwung ab. Doch nach einem Blackout in der FCC-Defensive konnte der ehemalige Cleeberger André Böttner nur durch Foul gestoppt werden. Den Strafstoß verwandelte Schmidtbauer zum Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit viel Kampf- und Krampf mit spielerischen Vorteilen auf Cleeberger Seite. Die Gastgeber versuchten es fast ausschließlich mit hohen Bällen und Standards, doch die Abwehr hielt den recht planlosen Angriffen stand. Auf der Gegenseite ein großer Aufreger als Karamo von Podgorski, der sich oft nur durch Fouls zu helfen wusste, im Strafraum umflexte! Unverständlich, dass der nun die Linie verlierende Schiedsrichter da nicht auf Elfmeter entschied. In der letzten Minute überschlugen sich die Ereignisse. Als nach einer Spielunterbrechung den Cleebergern der Ball beim Hochball des Schiris zugespielt werden sollte(ein Cleeberger wurde behandelt), hielt sich Gästestürmer Christopher Koch nicht an das Fairplay und marschierte, anstatt den Ball wie üblich den Cleebergern zu überlassen, schnurstracks aufs Cleeberger Tor zu. Oldie Erik Schimpf grätschte den Ball gerade noch ins aus. Beim anschließenden Eckball kam sogar der Gastgeber-Keeper Wack mit vor, denn der Punkt reichte den Kombinierten nicht. Als die Cleeberger Abwehr den Ball klärte und der eingewechselte Sow alleine auf das verwaiste Quembacher Tor zu lief, pfiff der Referee ab! Unglaublich! Nach kurzer Zeit beruhigten sich die Gemüter wieder und man klatsche sich wieder ab. Nur um den Gegenspieler Koch machte man einen großen Bogen…



Gruppenliga: FC Cleeberg will am Sonntag zuhause die Meisterschaft perfekt machen

(TSM) Als Aufsteiger in die Verbandsliga steht der FC Cleeberg bereits seit geraumer Zeit fest. Nun können die Kleebachtaler, sozusagen als Sahnehäubchen auf eine sensationell erfolgreiche Saison, sogar noch die Meisterschaft in der Gruppenliga Giessen-Marburg perfekt machen.

Am Sonntag 26.05.2019 um 15:00 Uhr empfängt das Team von Aufstiegs-Trainer Daniel Schäfer den FC Tuba Pohlheim zum Saisonfinale. Und das in einem Heimspiel zuhause in Cleeberg, denn erstmals in 2019 spielt der FC Cleeberg auf dem zukünftigen „Verbandsliga-Rasenplatz“ an der Oberkleener Strasse.

Das wird noch einmal eine schwere Aufgabe, denn bereits ein Unentschieden gegen Pohlheim, für das es noch um den Relegationsplatz geht, dürfte angesichts der Partie des nur einen Punkt zurückliegenden Verfolgers SC Waldgirmes II gegen Absteiger TuS Naunheim am Ende nicht reichen. Von daher werden die Cleeberger das tun, was sie am besten können. Auf Sieg spielen.

Und gefeiert wird danach so oder so, denn mit dem Aufstieg allein gelang Cleeberg in der dann abgelaufenen Runde schon der größte sportliche Erfolg in der Vereinsgeschichte.



Auch Richtsberg konnte den FC Cleeberg und Torjäger Keller nicht aufhalten

(RA).-  Der FC Cleeberg bleibt in der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg weiterhin Tabellenführer. Auch der bereits als Absteiger feststehende BSF Richtsberg konnte den Spitzenreiter nicht stoppen und unterlag in einem offenen Schlagabtausch mit 2:7, wobei Torjäger Henrik Keller vier Treffer gelangen. Der Rangzweite SC Waldgirmes II kam zu drei kampflosen Punkten gegen die Mannschaft aus Wieseck, die in der Winterpause zurück gezogen wurde. Die SG Waldsolms siegte im letzten Saisonspiel in Leusel mit 4:1 und rückte auf einen einstelligen Tabellenplatz vor. Steinbach II schlug Wetter mit 2:0, wodurch der unterlegene Gast aus der Relegation gefallen ist. Burgsolms unterlag schröck mit 2:3 und Braunfels war gegen Biedenkopf mit 6:1 erfolgreich. Heuchelheim gewann das Derby in Naunheim mit 3:1 Toren.

BSF Richtsberg/Marburg – FC Cleeberg 2:7 (0:1)

Auch den zweiten Absteiger nach Naunheim am Vorsonntag, kanterte der Spitzenreiter nieder. Die Parallelen zum Naunheim-Spiel waren ähnlich. In der ersten Hälfte riss sich die Mannschaft von Trainer Daniel Schäfer kein Bein aus, versiebte massenweise Chancen und konnte froh sein, dass Henrik Keller mit seinem 36. Saisontor in der 2. Minute bereits die Führung erzielt hatte. Youngster Patrick Löw bediente den langen Goalgetter, der aus spitzem Winkel den Ball neben den Pfosten setzte. In der Folgezeit ergaben sich Chancen für die Gäste im fünf-Minuten-Takt. Doch die oft allzu pflegmatisch gespielten oder aufs Tor geschossenen Bälle wollten nicht rein gehen, wenn auch Kller zweimal völlig alleine vor Richtsgvbergs Bestem, Torwart Lars Arndt auftauchte. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gastgeber frecher und Dennis Lepper traf aus spitzem Winkel nur den Außenpfosten, Roberto Pozzi schediterte an der Oberkante der Latte und eben jender Pozzi, der auf der rechten Seite einfach zu viel Platz hate strauchelte frei durchgebrochen am hervorragend parierenden Kevin Misgaiski im FC-Tor. Es hätte zur Pause gut und gerne 36 stehen können.

Auch den Anfang der zweiten Hälfte verschliefen die Gäste und liesen den Gastgebern zu viel Raum. Nachdem Kevin Misgaiski ein paar mal klasse reagierte, war er in der 49. Minute machtlos, als Orcun Aksoez der Ball vor die Füße sprang und der eikalt einschoss. Ab der 60. Spielminute  machte Cleeberg aber ernst. Stefan Hocker erzielte im Nachsetzen die erneute Führung, nachdem Keeper Arndt zuvor gegen dominik Huisgen parierte. Innerhalb von nur 10 Minuten gelang dann Torjäger Henrik Keller ein lupenreiner Hattrick und für die Richtsberger war die Partie gelaufen. Zunächst legte Stefan Hocker Keller den Ball in den Lauf, der seine Gegenspieler übersprintete und locker zum 1:3 einschob. Ähnlich drei Minuten später der Treffer zum 1:4, nur war diesmal Johannes Kaiser der Passgeber. Das 1:5 in der 71. Minute erzielte Keller mit einem satten schuss aucs 18 Metern, wobei Keeper Arndt völlig machtlos war.

Der offene Schlagabtausch setzte sich bis in die Schlussphase des Spiels fort. In der 83. Minute nutzte Roberto Pozzi eine schöne Flanke von DennisLepper zum 2:5-Anschlusstor. Cleeberg hatte aber noch zwei Antworten parat. Marvin Gath scheiterte mit einem Schussversuch am Richtsberger Torwart, der Abpraller sprang zu Dominik Huisgen und der Kapitän traf zum 2:6 ins Netz. Damit aber nicht genug.  Marvin Gath spielte sich durch den gesamten Strafraum, legte clever auf für Stefan Hocker, der völlig freistehend aus 8 Metern den Schlusspunkt zum 2:7 Endstand setzte. Es war keine Glanzleistung des Spitzenreiters, der bei besserer Chancenverwertung gut und gerne 15 Tore hätte machen können, wenn nicht sogar müssen. Aber auch die Gastgeber hatten genügend Möglichkeiten, weitere Treffer zu erzielen. Der Sieg für Cleeberg geht aber auch in dieser Höhe in Ordnung.

Spielstenogramm: FC Cleeberg: Kevin Misgaiski im Tor; Raphael Bause, Patrick Löw (ab 46. Simon Kranz), Alexander Bernhardt, Stefan Hocker, Kevin Weidner, Johannes Kaiser, Moritz Schmidt (ab55. Vassilis Giagounidis, Marvin Gath, Dominik Huisgen, Henrik Keller. Torfolge: 0:1 (2.) Henrik Keller; 1:1 (49.) Orcun Aksoez; 1:2 (60.) Stefan Hocker, 1:3 (62.; 1:4 (64.) und 1:5 (71.) alle Henrik Keller; 2:5 (83.) Roberto Pozzi; 2:6 (87.) Dominik Huisgen; 2:7 (90.) Stefan Hocker. Schiddsrichter: Stefan Schäfer (SG Ober-Mockstadt); Zuschauer: 50.

Foto: RA


Waldsolmser U19 nützt beim 1:1 gegen den VFL Kassel die Torchancen nicht

(RS) Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Spiel holte sich die A-Jugend der SG 2010 Waldsolms/Cleeberg ein hochverdientes Remis. Mit der kämpferischen Einstellung seines Teams war Trainer Stefan Hocker nach dem Spiel zufrieden, mit der Torausbeute nicht ganz, denn mit einer besseren Chancenverwertung wäre durchaus ein Sieg möglich gewesen. Mit diesem Punktgewinn schob sich die SG auf Platz 10 der Tabelle.

Zum Spiel: nach einer kurzen Abtastphase kamen die Hausherren besser ins Spiel und Nys Schaefer erzielte den ersten Treffer, allerdings entschied der souverän leitende Schiedsrichter Thomas Heckmann auf Abseits. Das war aber eine sehr knappe Entscheidung (15). Dann scheiterten Serdar Oetles an Torhüter Max Stellbogen (21.), als er alleine auf diesen zulief,  und Armend Itajs Schuss wurde gerade noch auf der Linie geklärt (34.). Kassel hatte bis zur Pause keine ernsthafte Torchance.

Hälfte zwei begann turbulent. Nachdem ein Schuss von Armend Itaj noch abgewehrt werden konnte, donnerte Leonardo Pizzini per Volley das Spielgeräte entschlossen zum 1:0 ins lange Eck (48.). Nur zwei Minuten später vertändelte der ansonsten wieder überzeugende agierende Hueseyin Besun den Ball an der Strafraumkante. Lorenz Gluth bedankte sich mit dem Ausgleichstreffer (50.). Weitere zwei Minuten später wurde erneut ein Schuss von Armend auf der Linie geklärt.

Im weiteren Spielverlauf gab es zwar für beide Teams noch einige gute offensive Szenen, doch die Abwehrreihen standen letztendlich zu gut, so dass es beim 1:1 blieb. Am nächsten Wochenende geht es nach Aulatal und zum Rundenabschluss eine Woche später kommt der neue Meister Baunatal nach Waldsolms.

Schiedsrichter: Thomas Heckmann, Marburg

Im Einsatz waren: Deniz Melih, Cilek Kaan, Paitaris Evangelos, Ali Ahmed Khalid, Rosenkranz Nico, Oetles Serdar, Reinl Marlin, Besun Hueseyin, Schaefer Nys, Watz Jona, Baier Yannik, Alaie Arshia, Justus Alexander, Itaj Armend und Pizzini Leonardo (1).



A-Junioren – SG 2010 Waldsolms : VFL Kassel

(RS) Am heutigen Samstag, trifft das U19-Verbandsliga-Team um 14:00 in Kraftsolms auf die Gäste aus Nordhessen. Obwohl der Klassenerhalt gesichert ist und die Vorbereitungen auf die nächste Verbandsligarunde laufen, erwartet Trainer Stefan Hocker, dass sich seine Mannschaft noch einmal voll reinhängt.

Auch wenn ihm nach wie vor nicht alle Stammkräfte zur Verfügung stehen, sollte es mit viel Elan, Leidenschaft und einer geschlossenen kämpferischen Mannschaftsleistung möglich sein, die bisher ziemlich enttäuschende Punktausbeute in der Rückrunde mit einem Erfolg gegen die Gäste aus Nordhessen zu verbessern.

Die A-Jugend freut sich auf die Unterstützung einer erneut großen Zuschauerschar.



Vorschau FCC II gegen Quembach/Oberwetz

Das wird eine Mammut-Aufgabe für die Cleeberger A-Liga-Mannschaft am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr in Oberquembach. Der Gegner, die vorletztes Jahr gegründete SG Quembach/Oberwetz, braucht unbedingt noch die Punkte, um sich den hartnäckigen Verfolger aus Steindorf vom Leib und vom Relegationsplatz nach oben fern zu halten. Mit einem Punkt Vorsprung hat die SG diesen Platz inne. Die Euphorie im Schöffengrund ist groß und zu den drei SG-Mitgliedern Ober- und Niederquembach sowie der SG Oberwetz, kommt in der kommenden Saison noch der alte Erzrivale, die SG Schwalbach hinzu. Aufbruchstimmung herrscht also und nun kommt der FC Cleeberg II, der mit nur einer Niederlage und einem Remis im Fußballjahr 2019 aufwarten kann. Am Wochenende wurde die kampfstarke Lemp Vgg mit 4-1 von der Pizzini-Elf bezwungen. Damit war nicht unbedingt zu rechnen, denn kampfstarke und harte Teams liegen der Reserve nicht sonderlich. Es wird also interessant sein, wie sich die Pizzini-Elf, die sich aus einem Mix aus Routiniers und jungen Akteuren zusammensetzt, gegen den Favoriten schlägt.

Leider fallen mit Pizzini, Mangi und Sebastian Kaiser, drei erfahrene Spieler aus. Zudem kann man keine Erstmannschaftspieler mehr einsetzen, die mehr als sechs Rückrundenspiele für die Erste bestritten haben. Eventuell könnte aber der zuletzt angeschlagene Christoph Meywald zum Einsatz kommen. Auch die Rekonvaleszenten Watz und Fett stehen Trainer Pizzini am Wochenende zur Verfügung.

Das Vorspiel der Dritten Cleeberger Mannschaft gegen die Gastgeber-Zweite steigt um 13.00 Uhr.



Gruppenliga: FC Cleeberg bei letzter Auswärtspartie in Marburg-Richtsberg

(TSM) Am Sonntag, 19.05.2019 um 15:00 Uhr findet für den FC Cleeberg das vorerst letzte Auswärtspiel in der Gruppenliga Giessen-Marburg statt. Beim bereits als Absteiger in die Kreisoberliga feststehenden BSF Richtsberg-MR treten die Kleebachtaler nicht nur wegen des 9:1 Kantersiegs gegen Naunheim als haushoher Favorit an.

Die beiden Aufsteiger zur Verbandsliga Cleeberg und Waldgirmes wollen beide noch Meister werden. Das Team von Cleebergs Trainer Daniel Schäfer hat mit einem Punkt Vorsprung und dem deutlich besseren Torverhältnis die besseren Karten und hat es in der eigenen Hand, mit zwei Siegen gegen Richtsberg und gegen Pohlheim am 26.05.2019 vor eigenem Publikum neben dem Aufstieg auch den Titel sicher ins Kleebachtal zu holen.



Cleebergs Trivilino trifft fünfmal  und knackt die 100-Tore-Marke

(RA).-  Der FC Cleeberg behält in der Gruppenliga Gießen/Marburg weiterhin die Spitzenposition inne. Mit einem 9:1- Kantersieg über den  bereits als Absteiger feststehenden TUS Naunheim kommt der Verbandsliga- Aufsteiger nun auf 101 Tore aus 29 Spielen. Dabei knackte Dominik Trivilino mit seinem 4. Treffer (von insgesamt 5) die 100- Tore-Marke. Der Rangzweite und ebenfalls bereits als Aufsteiger feststehende SC Waldgirmes II besiegte die SG Waldsolms mit 3:1 und ist weiter einen Zähler zurück. Im Kampf um den Relegationsplatz zur Verbandsliga bleibt es weiterhin spannend, da alle drei Kandidaten gewannen. Dr FC TuBA Pohlheim (6:3 in Biedenkopf) hat dabei die besseren Karten vor dem TSV Steinbach II (4:2 in Leusel) und dem VfB Wetter (4:0 gegen Burgsolms). Spannend bleibt es auch im Abstiegskampf. Durch den kampflossen Sieg  gegen Wieseck ist auch die TSF Heuchelheim wieder dran, da neben Waldsolms auch der MTV Gießen (2:2 in Schröck) nicht gewann. Ederbergland II ist trotz eines 3:0 über Richtsberg auch noch nicht aus dem Schneider, wenn es 5 Absteiger geben sollte. Richtsberg, Naunheim und Wieseck müssen dagegen den Weg in die Kreisoberliga zurück antreten.

FC Cleeberg-  TUS Naunheim  9:1 (2:1)

Die bereits abgestiegenen Gäste aus Naunheim hielten in Hälfte eins noch ganz gut dagegen und schockten die Gastgeber mit einer schnellen Führung. Nach einem Pressschlag zwischen Cleebergs Torwart Kevin Misgaiski und Johannes Eckstein kam der Ball zu Ali Deniz, der aus kurzer Distanz ins verweiste Tor traf. Auch danach agierten die Cleeberger trotz Überlegenheit sehr sorglos und die Gäste hätten durchaus noch das eine oder andere Tor erzielen können. Pech hatte Marvin Gath, der nach 10 Minuten das Lattenkreuz traf und auch Henrik Keller, dessen Flachschuss knapp vorbeiflog.  Es dauerte bis zur 25. Minute, ehe der Ausgleich vom Cleeberger Anhang bejubelt werden konnte. Nach einer Ecke wurde Henrik Keller im Strafraum geschubst, Schiedsrichter Vardanjan zeigte auf den Punkt und Dominik Trivilino lies sich die Chance zum Ausgleich nicht entgehen. Es dauerte bis zur 45. Minute, ehe die längst fällige Führung gelang. Nach einem Foul an Moritz Schmidt zwei Meter vor der Strafraumlinie düpierte Dominik Trivilino mit dem fälligen Freistoß über die Mauer hinweg unhaltbar ins untere Eck,  den Gegner zum 2:1. Der Bann war spätestens mit dem 3:1 drei Minuten nach Wiederbeginn gebrochen und Naunheim viel zusammen. Henrik Keller nutzte dabei eine feine Vorarbeit von Marvin Gath, der über Außen alle Gegner überlief und dem Torjäger den Ball servierte, der aus der Drehung traf. Eine Viertelstunde später knallte Dominik Huisgen nach einer zu kurz abgewehrten Bause- Ecke den Ball unhaltbar aus 18 Metern in die Maschen. Nun wurde die Partie für Naunheim zu einem Debakel. In der 68. Minute trug sich auch Abwehrchef Pascal Kühn mit einem Kopfball nach Trivilino- Ecke zum 5:1 in die Torschützenliste ein. Innerhalb von nur 8 Minuten gelang dann Dominik Trivilino, der an diesem Tag von der Naunheimer Abwehr überhaupt nicht kontrolliert werden konnte, ein lupenreiner Hattrick. In der 73. Minute schnappte er sich den Ball nach einem Huisgen- Solo, versetzte drei Gegenspieler und traf aus 8 Metern ins Tor. Drei Minuten später gab er aus 10 Metern dem Naunheimer Keeper Depalma das Nachsehen. In der 81. Minute beendete er ein Solo mit einem Flachschuss ins Eck zum 8:1- Zwischenstand. Das war für ihn Tor Nummer 5 an diesem Tag und der insgesamt 25. Saisontreffer. Besser ist derzeit nur noch sein Teamkamerad Henrik Keller, der den Endstand zum 9:1 in der 89. Minute und damit seinem insgesamt 35. Saisontreffer herstellte. Die torhungrigen Gastgeber erzielten in dieser Runde bereits 101 Treffer, wobei das 5. Tor von Dominik Trivilino Tor Nummer 100 bedeutete.

Spielstenogramm: FC Cleeberg: Kevin Misgaiski im Tor; Raphael Bause, Pascal Kühn, Alexander Bernhardt (ab80. Philipp Watz), Patrick Löw, Kevin Weidner, Marvin Gath (ab 65. Simon Kranz), Moritz Schmidt (ab 58. Johannes Kaiser), Dominik Trivilino, Dominik Huisgen, Henrik Keller. Schidsrichter: Erik Vandanjan (Bad Camberg), Zuschauer: 100; Torfolge: 0:1 (7.) Ali Deniz; 1:1 (25.- FE) und 2:1 (45.) beide Dominik Trivilino; 3:1 (48.) Henrik Keller, 4:1 (63.) Dominik Huisgen, 5:1 (68.) Pascal Kühn), 6:1 (73.), 7:1 (76.) und 8:1 (81.) alle Dominik Trivilino; 9:1 (89.) Henrik Keller.

Foto: RA


FC Cleeberg II schlägt Lemp im Verfolgerduell

(RA).-  In der Fußball- A-Liga Wetzlar konnte der FC Cleeberg II seine Erfolgsserie ausbauen. Im Duell mit dem Tabellenvordermann Spvgg. Lemp feierte die Gruppenliga- Reserve einen souveränen 4:1- Heimsieg und tauschte mit dem Gegner die Plätze. Einen Wechsel gab es auf dem Aufstiegs-Relegationsplatz. Der seitherige Zweite, Quembach/ Oberwetz unterlag mit 1:2 in Hohenahr. Dies nutzte der TSV steindorf aus, der im Spitzenspiel gegen den bereits als Aufsteiger feststehenden Spitzenreiter SG Reiskirchen/Niederwetz mit 2:0 siegte und nach dem jetzigen Stand der Dinge gegen den Kreisoberliga-Drittletzten relegieren würde. Der FC Bechlingen (0:12 bei Spartak Wetzlar) und die SG Schwalbach (1:4 gegen Waldsolms II) stehen bereits 2 Spieltage vor Schluss als Absteiger fest. Um die Abstiegsrelegation gibt s noch ein Gerangel. Büblingshausen II wahrte mit einem 3:1 bei Türk-Ata/Türkgücü Wetzlar seine letzte Chance und kann bei günstigem Verlauf sowohl den unterlegenen Gegner als auch die SG Nauborn/Laufdorf (1:1 gegen Blasbach) noch einholen.

FC Cleeberg II- Spvgg. Lemp   4:1 (2:1)

In einem offenen Schlagabtausch gingen die Gäste aus dem Nordkreis nach einer Viertelstunde durch Kosak in Führung. Die Gastgeber liesen sich aber nicht lange bitten und Daniel Wiesenfeller konnte in Minute 20 ausgleichen. Auch in der Folgezeit sahen die Zuschauer auf dem Oberkleener Kunstrasenplatz ein gutes Kampfspiel. Andree Krick brachte die FCC- Reserve in der 35. Minute mit 2:1 in Führung und stellte somit den Pausenstand her. Die Gäste hielten mit zahlreichem Ersatz auch in der 2. Hälfte gut dagegen und gaben niemals auf. Die Vorentscheidung fiel nach etwa einer Stunde Spielzeit. Neuzugang Sow trickste mehrere Gegenspieler aus, brachte seine Schnelligkeit zum Einsatz und schnibbelte den Ball am herauslaufenden Torwart vorbei zum 3:1 ins Netz. Auch am 4:1 in der 80. Minute war Sow mit schöner Vorarbeit beteiligt. Nach einer Ecke legte der Georgiadis vor, der aus spitzem Winkel den Endstand herstellte.

Foto: RA


A-Junioren Verbandsliga – Derby nach 6 Minuten entschieden

(RS) Für die SG 2010 Waldsolms/Cleeberg war von Beginn an klar, dass es verdammt schwer werden würde, unter den aktuellen personellen Voraussetzungen im Derby gegen den FC Burgsolms bestehen zu können. Zu groß war die Zahl der Spieler, die nach Verletzungen und wochenlangem Trainingsrückstand auf dem Feld standen. An dieser Stelle ein großes Kompliment an Leon Böhmer, der sich, trotz fast einem Jahr Spiel- und Trainingspause, kurzfristig bereit erklärt hat  Stammtorhüter Roman Hellhund (verletzt) zu vertreten.

Bereits nach drei Minuten lagen die Gastgeber, die wie erwartet, von Beginn bis zum Ende des Spieles mit körperlichem Einsatz und Härte überzeugten, durch einen abgefälschten Schuss mit 1:0 vorne (03.). Nur drei Minuten später folgte das 2:0, als die Waldsolmser Abwehr nicht im Bilde war (06.). Anschließend fand die SG besser ins Spiel und konnte phasenweise spielerische Akzente setzen. Dann der nächste Dämpfer. Nach einem hoch in den Strafraum geschlagenen Freistoß wollte Nico Rosenkranz den Ball per Kopf klären, wurde aber von hinten gestoßen und der abgefälschte Ball landete unhaltbar im Tor (38.). Nys Schaefer gelang dann aus dem Gewühl heraus der Anschlusstreffer zum 3:1 (43.).

Beim nächsten Freistoß zum 4:1 der Gastgeber waren die Gäste nur Zuschauer (49.). Im Gegenzug schaffte Khalid Ali Ahmed zwar das 4:2 (50.), doch der nächste Freistoß zum 5:2 für den FC entschied das Spiel endgültig (72.).

Schiedsrichter: David Vyletel.

Im Einsatz waren: Leon Böhmer, Arshia Alaie, Kaan Cilek, Evangelos Paitaris, Marlin Reinl, Hueseyin Besun, Hendrik Hellhund, Nys Schaefer (1), Jona Watz, Yannik Baier, Leonardo Pizzini, Khalid Ali Ahmed (1), Alexander Justus, Nico Rosenkranz und Serdar Oetles.