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FC Cleeberg: Fototermin der 1. Mannschaft

Samstag, den 29. Juni 2019
Treffpunkt Mannschaft: 14:15 Uhr
Treffpunkt Presse (Mannschaftsfoto): 14:30 Uhr
Ort: Rasenplatz Cleeberg



Lara Schmidt im Interview: „Der Wechsel zu Turbine Potsdam ist für mich ein großer Schritt.“

(TSM|Cleeberg).- Von der aus Cleeberg stammenden U 19-Nationalspielerin Lara Schmidt gibt es viel Neues zu vermelden. Nach drei Jahren beim FF USV Jena wechselt die fast 19-jährige in diesem Sommer zum 1. FFC Turbine Potsdam, von dem sie mit einen 3-Jahresvertrag ausgestattet wurde. Im Interview mit fccleeberg.de spricht die sympathische Fußballerin über ihren Vereinswechsel, ihre Pläne und die anstehende U 19 Frauen EM.

fccleeberg.de: Es gibt in diesem Sommer einige größere Veränderungen in deinem Leben als Profi-Fußballerin und ein neuer Anfang, wie jetzt in Potsdam, ist immer auch ein Abschied. Was nimmst du mit aus der Zeit in Jena und wie schwer ist dir der Weggang vom FF USV Jena gefallen?

Lara Schmidt: Ich hatte in Jena sehr schöne Jahre, weshalb es für mich nicht einfach war, diese Entscheidung zu treffen. Ich habe mich zu jeder Zeit in Jena wohlgefühlt. Der FF USV Jena hat mich zu einer Bundesligaspielerin ausgebildet und gab mir immer das Vertrauen, welches man als junge Spielerin benötigt, um sich bestmöglich zu entwickeln. Aber ich bin nicht nur als Fußballerin gereift, sondern auch als Mensch. Die Zeit in Jena hat mich sehr geprägt.

Du hattest mehrere Angebote und wechselst nun zum 1. FFC Turbine Potsdam, UEFA Women’s Champions League Sieger von 2010 und einer der Top-3 Vereine in Deutschland. Welche Gründe haben zu deiner Entscheidung geführt und was sind deine sportlichen Ziele in Potsdam?

Turbine Potsdam ist ein Verein mit einer glorreichen Vergangenheit und vielen Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene, aber vor allem ist es ein Verein, der immer wieder junge Spielerinnen entwickelt und sie zu Nationalspielerinnen macht. Genau das hat mich davon überzeugt, dass Potsdam der perfekte Verein für mich ist. Dort herrschen top Trainingsbedingungen und das Niveau des Kaders ist sehr hoch. Das Gesamtpaket mit der Möglichkeit, neben dem Sport zu studieren, hat mich einfach überzeugt. Zunächst muss ich erst einmal dort ankommen und mich in mein neues Umfeld einleben. Der Wechsel ist ein großer Schritt und ich muss mich erst einmal in der Mannschaft etablieren. Ich bin aber davon überzeugt, dass ich trotz meines jungen Alters schnell auch Spielpraxis bekommen werde und hoffe, dass ich mich fußballerisch weiterentwickeln werde.

Du hast gerade dein Abitur erfolgreich gemeistert und planst ein Studium in Potsdam. Wie wichtig ist es für dich, parallel zum Fußball deine berufliche Basis aufzubauen?

Leider ist der Frauenfußball noch nicht so weit, dass man auch nach der aktiven Karriere davon leben könnte. Deshalb ist für mich schon immer klar gewesen, dass ich mir neben dem Fußball etwas aufbauen muss. Das ist auch einer der Gründe, warum ich direkt im Anschluss an mein Abitur mit dem Studium beginnen möchte, um möglichst früh den nächsten Abschluss in der Hand zu haben. Ich hoffe natürlich, dass es im Fußball weiter gut läuft und ich danach eine bestimmte Zeit als Vollprofi Fußball spielen kann.

Du stehst im Kader der DFB U 19-Frauen für die Länderspielreise Mitte Juni in die USA und deine Chancen, nach der Finalteilnahme im letzten Jahr, erneut zur U 19-Europameisterschaft zu fahren, stehen gut. Wie siehst du die aktuelle Situation und die EM-Chancen der U 19-Frauen?

Der Lehrgang dient nochmal dazu, auf ganz hohem Niveau zu testen, deshalb auch die Spiele in der USA, weil Amerika zur Zeit der beste Gegner ist. Wir sollten uns dort Selbstvertrauen holen für die EM. Natürlich wird sich nach diesem Lehrgang auch herauskristallisieren, wie meine Chancen für eine EM-Teilnahme stehen, deswegen heißt es nochmal alles geben und mich der Trainerin empfehlen. Wir müssen noch weiter an taktischen Feinheiten arbeiten und als Team noch enger zusammenrücken, wenn wir das schaffen und in Schottland alles abrufen, was wir können, sehe ich uns als Favorit im Kampf um den Titel. Das verlorene Finale im letzten Jahr hat keiner vergessen und wir wollen dieses Jahr den letzten Schritt auch noch machen und uns den EM-Titel holen.

Dein Heimatverein FC Cleeberg ist gerade mit der ersten Mannschaft, in der auch dein Bruder Moritz Schmidt spielt, in die Verbandsliga aufgestiegen und hat damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte erreicht. Verfolgst du das Geschehen beim FC Cleeberg und was sagst du zu diesem sportlichen Erfolg?

An dieser Stelle nochmal Glückwunsch an das Team und natürlich habe ich es verfolgt. Nicht nur, weil mein Bruder und auch andere aus meiner Familie dort mitgewirkt haben, sondern auch weil ich immer noch eine enge Verbundenheit zum Verein habe. Es freut mich sehr zu sehen, dass die erfolgreiche Jugendarbeit der vergangenen Jahre nun auch Früchte im Seniorenbereich trägt. Ich wünsche der Mannschaft in der nächsten Saison viel Erfolg und hoffe natürlich, dass sie auch dort mit ihrem ansehnlichen Fußball überzeugen können.

Foto: copyright getty images



Waldsolmser A-Jugend zeigt sich gönnerhaft und verteilt Geschenke

(RS) Die Heimmannschaft war bei der 0:3 Niederlage gegen den KSV Baunatal zunächst besser im Spiel, verpasste es aber die bestehenden Chancen in Tore umzumünzen. Hueseyin Besun (04.). und Marlin Reinl (08.) verfehlten das Ziel ganz knapp, Leonardo Pizzini wurde in letzter Sekunde in aussichtsreicher Position noch geblockt (23.). Im Gegenzug hatte Baunatal die erste gefährliche Szene, doch Torhüter Melih Deniz reagierte glänzend und lenkte den Ball über die Querlatte. Nach einem Eckball scheiterte Hueseyin Besun erneut am Gästekeeper, der den Ball gerade zur Ecke klären konnte (32.).

In der 35. Minute war die Zeit für Geschenke gekommen. Mauricio Mansita nützte das zögerliche Eingreifen der Waldsolmser Abwehr zum 0:1. Direkt nach der Pause das nächste Geschenk zum 0:2. Das 0:3 folgte nach Eckballl durch Moritz Krug (61.). Anschließend versuchte die SG zwar noch Ergebnisverbesserung, doch die Kräfte schmolzen zusehends in der sengenden Sonne dahin, so dass die Aktionen nicht mehr zielführend geführt wurden. Offensichtlich war die „Klassenerhaltsfeier“ unter der Woche doch zu anstrengend. So konnte man den Gästen nur noch zur Meisterschaft und zum Aufstieg in die Hessenliga gratulieren.

Souveräner Leiter der fairen Partie Schiedsrichter Simon Schultze, Heuchelheim.

Im Einsatz waren: Deniz Melih, Alaie Arshia, Cilek Kaan, Rosenkranz Nico, Reinl Marlin, Besun Hueseyin, Hellhund Hendrik, Schaefer Nys, Watz Jona, Baier Yannik, Pizzini Leonardo, Neves Oliveira Lukas, Ali Ahmed Khalid, Justus Alexander und John Till. Auf der Bank: Jordanek Justin, Serdar Oetles und Paitaris Evangelos.



AH des FC Cleeberg gewinnt Kreispokalfinale

(TG) Durch einen souveränen 6:1 (3:0) Erfolg bei Spartak Wetzlar entthornte das AH-Team den Titelverteidiger und qualfizierte sich damit für den Hessenpokal.

Im Finale steuerten Timo Sänger (3), Johannes Kaiser (2) und Stefan Skok (1) die Tore zum Titelgewinn bei.



Waldsolms empfängt Meister und Hessenligaaufsteiger KSV Baunatal

(RS) Am Sonntag, den 02. Juni 2019, um 11:00, empfängt das Verbandsligateam der U19-SG 2010 Waldsolms/Cleeberg den neuen Meister in Kraftsolms. Da die Entscheidungen um Meisterschaft und Abstieg gefallen sind, geht es „nur“ noch darum die Saison mit einer ordentlichen Leistung zu verabschieden. Die Rollen dürften aber klar verteilt sein.

Spieler und Verantwortliche der A-Jugend freuen sich zum Saisonabschluss noch viele Zuschauer und Unterstützer des Teams begrüßen zu können.



Gian-Luca Itter wechselt zum SC Freiburg

(FI) Der ehemalige Cleeberger Jugendspieler Gian-Luca Itter wechselt zur neuen Saison zum Ligarivalen SC Freiburg. Für den VFL Wolfsburg absolvierte Itter insgesamt 7 Bundesligaspiele. Gian-Luca, der bisher alle Jugendnationalmannschaften des DFB durchlief, stand bereit seit der B-Jugend auf dem Wunschzettel des Traditionsclubs aus dem Breisgau.



Erik Schimpf im Interview: „Wir müssen den Ball flach halten und arbeiten.“

(TSM|Cleeberg) In 2012 übernahm der heute 43-jährige Cleeberger Erik Schimpf den Vorsitz bei seinem Heimatverein FC Cleeberg 1949 e.V. und bezeichnete dies als seine Herzensangelegenheit. Unter seiner Führung, zusammen mit seinem Team, hat sich der Verein zu einem wichtigen Vertreter des mittelhessischen Fußballs weiterentwickelt. Der „FCC“ wurde in den letzten Jahren durch seine erfolgreiche Jugendarbeit sogar bundesweit bekannt. Durch den zweiten Platz in der Gruppenliga Gießen-Marburg gelang Cleeberg mit Trainer Daniel Schäfer nun überraschend der erstmalige Aufstieg in die Verbandsliga. Im Interview mit fccleeberg.de spricht Erik Schimpf über den aktuellen Höhenflug und blickt in die Zukunft.

fccleeberg.de: Seit sieben Jahren bist du 1. Vorsitzender des FC Cleeberg. Was sind deine wichtigsten Erfahrungen aus dieser Zeit?

Erik Schimpf: Die wichtigste Erfahrung, die ich in dieser Zeit gemacht habe ist: Man kann es nicht jedem recht machen. Und, dass man sich selbst nicht so wichtig nehmen sollte.

Der FC Cleeberg hat eine enorme sportliche Entwicklung genommen, was aktuell mit dem Aufstieg in die Verbandsliga deutlich wird. Was bedeutet das für den Verein?

Bei all den positiven Schlagzeilen, muss man ehrlich sagen, dass auf uns ein Mammutprogramm an Aufgaben zukommt. Auch weil unsere dritte Mannschaft jetzt auch in Konkurrenz in der neu geschaffenen C-Liga Wetzlar spielt. Da kann es vorkommen, dass etwa die Erste in Wiesbaden spielt, die Zweite zeitgleich zuhause und die Dritte in Dornholzhausen antritt. Das dann logistisch zu stemmen, wird die größte Aufgabe.

Die Jugendarbeit im Verein ist die Basis. Wie sieht es aktuell bei der FCC-Jugend aus?

Mit Wolfgang Schmidt und Marcus Rettig sind wir von der G- bis zur C-Jugend organisatorisch gut aufgestellt. Im Bereich der B- und A-Jugend halten Reinhold Schmider, Janine Philipp und Stefan Hocker unsere Fahne hoch. Wir haben Trainer und Betreuer mit Stallgeruch bei allen Jugendteams. Auch hier wird es logistisch kompliziert werden, über 100 Kinder auf die Plätze zu verteilen. Da werden Kompromisse gemacht werden müssen.

Der FC Cleeberg hat mit großer Unterstützung der Gemeinde Langgöns das Projekt Kunstrasen in Oberkleen umgesetzt und damit einen großen Schritt in Sachen Infrastruktur gemacht. Wie ist der Stand beim weiteren Ausbau rund um den Platz in Oberkleen?

Wir haben Anfang Juni einen Termin mit dem neuen Bürgermeister Marius Reusch. Hier sind wir sehr optimistisch, dass eine passende Lösung gefunden wird. Die ersten Schritte mit der Änderung des Bebauungsplans Oberkleen sind hier schon gemacht.

Während viele Vereine in der Region fusionieren, wächst der FCC, stellt sogar eine dritte Mannschaft und die zweite Mannschaft hat in der Kreisliga einen starken 6. Platz erreicht. Wie siehst du die Entwicklung in den kommenden Jahren?

Für uns war die Meldung der dritten Mannschaft, trotz skeptischer Stimmen zu Beginn, ganz wichtig, denn so kommen alle Cleeberger Spieler am Wochenende zum Einsatz. Unser großes Plus ist die sehr gute Zusammenarbeit zwischen allen drei Mannschaften. Die allgemeine Entwicklung sehe ich sehr kritisch. Kürzlich hat die SG Schwalbach, ein Verein mit 800 Mitgliedern, die Segel gestrichen und man fusioniert nun mit der SG Quembach/Oberwetz. In der A-Jugend wird es aus Mangel an gemeldeten Teams in der kommenden Runde keine Wetzlarer Kreisliga geben. Das ist besorgniserregend. Wir müssen als FC Cleeberg weiter unsere Hausaufgaben machen, den Ball ganz flach halten und weiter an uns arbeiten.

Foto: Erik Schimpf bei der Präsentation am Sponsorentag 2019

Foto: TSM


A-Junioren/Verbandsliga – JFV Aulatal : SG 2010 Waldsolms 3:2

(RS) Dafür, dass es in diesem Spiel nur noch um „Tabellenkosmetik“ ging, zeigten beide Teams auf dem Rasenplatz in Kirchheim bei Bad Hersfeld, bei fast hochsommerlichen Temperaturen, eine ansprechende Leistung. Die Gastgeber machten schnell deutlich, dass sie mit einem Sieg die SG 2010 Waldsolms/Cleeberg in der Tabelle noch überflügeln wollten. In der 6. Minute setzten sie, nach einem schnellen Konter, das erste Ausrufezeichen. Der Schuss strich aber knapp über die Querlatte.

Das Hockerteam kam in der Folgezeit immer besser ins Spiel und durch Armend Itaj per Heber zum 0:1 (27.). Danach scheiterte Leonardo Pizzini am Torwart (37.) und ein Schuss von Arshia Alaie konnte gerade noch zur Ecke geklärt werden (40.). Auf der anderen Seite bereinigte Leon Böhmer eine brenzlige Situation, so dass es mit der knappen Führung in die Pause ging.

Direkt nach der Pause klärte Jona Watz in höchster Not auf der Torlinie. In der 55. Minute erzielte Marvin Manss mit einem direkt verwandelten, allerdings fragwürdigem, Freistoß von der Strafraumgrenze das 1:1. Mit einer weiteren gelungenen Kombination, eingeleitet von Khalid Ali Ahmed, über Armend Itaj zu Leonardo Pizzini, gelang Waldsolms im Gegenzug die erneute Führung (56.). Alexander Justus verpasste die 3:1 Fürhung der Gäste, als er das Spielgerät zwar gekonnt über den herauslaufenden Torhüter hob, aber das Ziel ganz knapp verfehlte (70.).

Dann kamen die entscheidenden vier Minuten des Spiels. Zunächst erhielt der JFV von Schiedsrichter Jan-Philipp Winkler einen Strafstoß zugesprochen, den Kevin Kunze sicher verwandelte (72.). In solchen Fällen hat es allerdings auch schon des öfteren Gelb für die Schwalbe gegeben. Der nächste Elfmeter, den Yannik Baier übermotiviert und unnötig an der Strafraumgrenze/Grundlinie verursachte, war dann unstrittig. Erneut verwandelte Kevin Kunze sicher zur 3:2 Führung für Aulatal (76.).

In der Schlussviertelstunde drängte Waldsolms zwar mächtig auf den Ausgleich, doch statt den Ball laufen zu lassen, wurde es zu oft mit der Brechstange versucht. Leider erfolglos, so dass es beim schmeichelhaften Erfolg für den JFV blieb.Damit verbesserte sich Aulatal auf Platz 9, während die SG auf Platz 11 abrutschte.

Schiedsrichter: Jan-Philipp Finkler, SR-Gruppe Hersfeld-Rotenberg

Im Einsatz waren: Leon Böhmer, Evangelos Paitaris, Khalid Ali Ahmed, Alexander Justus, Nico Rosenkranz, Marlin Reinl, Hueseyin Besun, Hendrik Hellhund, Nys Schaefer, Jona Watz, Yannik Baier, Arshia Alaie, Armend Itaj (1) und Leonardo Pizzini (1).



Pohlheim `s Kevin Rennert verdirbt Cleeberg die Meisterschaft

(RA).-  Aufstieg: Ja; Meisterschaft: Nein.- Am letzten Spieltag der Fußball-Gruppenliga Gießen/Marburg musste der FC Cleeberg ide Tabellenführung und die damit verbundene Meisterschaft in der Fußball-Verbandsliga Gießen/Marburg dem SC Waldgirmes II noch überlassen. Zum Einen siegte der frisch gebackene Meister im Derby gegen Absteiger TUS Naunheim mit 6:0 und zum anderen unterlag der FC Cleeberg im Spitzenspiel dem FC TuBa Pohlheim mit 3:4, wird aber als Zweiter neben Waldgirmes die Liga in Richtung Verbandsliga Mitte verlassen. Cleeberg- Bezwinger FC TuBA Pohlheim hat als Dritter auch noch die Chance per Relegation gegen den Zweiten der Gruppenliga Wiesbaden, den RSV Vilmar-Weyer,  den Weg in die Verbandsliga zu schaffen. Ein fader Nachgeschmack bleibt im Rennen um Platz drei. Am vorletzten Spieltag hatte Pohlheim zu Hause gegen Ederbergland II mit 0:2 zurück gelegen, als ein Unwettter das Spiel in der 83. Minute zum Abbruch brachte. Klassenleiter Jörg Wolf handelte satzungskonform und setzte die Partie für Mittwoch neu an. Diesmal siegte die Elf von Trainer Peter Morbe mit 5:1 und lies damit die Regionalliga- Reserve des TSV Steinbach-Haiger mit zwei Punkten hinter sich. Da half Steinbachs knapper 2:1- Erfolg in Schröck nichts, der undankbare vierte Rang ist für die Aufstiegsentscheidung  unrelevant.  

FC Cleeberg – FC TuBa Pohlheim  3:4 (1:3)

Den über 300 Zuschauern wurde auf dem Cleeberger Sportgelände zum Saisonabschluss einiges geboten  und brauchten ihr Kommen keinesfalls zu bereuen. Beide Teams spielten auf Sieg, um ihre Ziele im Endklassement zu erreichen. Den besseren Start erwischten die Gästee aus Pohlheim. In der 10. Minute entwischte Torjäger Kevin Rennert der Cleeberger Innenverteidigung, nahm einen Pass von Gabriel Gulec auf und vollendete abgezockt zum 0:1. Es dauerte allerdings nur sieben Minuten, bis die Heimelf zurück schlug. Einen Freistoß von Moritz Schmidt brachte die TuBa- Abwehr nicht aus der Gefahrenzone, Marvin Gath schnappte sich das Leder, umkurvte einige Gegner und knallte ds Leder, das noch abgefälscht wurde ins Netz. Pohlheim hatte aber weiterhin mehr vom Spiel und war stets gefährlich. Auf Seiten der Gastgeber gab es aber zwei gefährliche Situationen vor dem Gästetor. Dominik Trivilino scheiterte mit einem Schlenzer nur knapp und Marvin Gath wurde von Torwart Nigburg mit einer mutigen Grätsche kurz vor dem Abschluss gestoppt. Pohlheim zeigte es gegen eine teilweise sehr verunsichert auftretende Cleeberger Hintermannschaft in Person von Kevin Rennert, wie man es vor dem Tor besser macht. In der 35. Minute Köpfte Rennert völlig freistehend eine Ecke von Helmut Schäfer ins Eck und nur 9 Minuten später konnte Rennert von Alexander Bernhardt im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte er selbst zum 1:3- Halbzeitstand.

Nach Wiederbeginn verpasste Cleebergs 39- Tore-Mann Henrik Keller den Anschlusstreffer. Torwart Daniel Nigbur reagierte gegen seinen beherzten Schuss aus kurzer Distanz Klasse und rettete die 2-Tore-Führung. Pech hatte Moritz Schmidt mit einem Freistoß, der die Latte touchierte. Im Gegenzug war es der gerade eingewechselte Dearbone, der hätte alles klar machen können, aber anstatt selbst zu schießen legte er den Ball am 5-Meter-Raum quer, wo gleich mehrere Pohlheimer den Ball verpassten. Wiederum war es Torwart Nigbur, der mit einer starken Parade gegen Stefan Hocker aus 6 Metern seine Mannschaft vor dem Anschlusstor rettete. Im Gegenzug parierte Kevin Misgaiski gegen Rennert ebenso stark. In der Schlussphase sollte es noch einmal spannend werden. Fünf Minuten vor dem Ende wurde Henrik Keller beim Versuch den Ball einzuschießen von Albano Sidon von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte Dominik Trivilion sehr souverän zum 2:3. Nur eine Minute später behinderten sich drei Pohlheimer beim Versuch den Ball aus der Gefahrenzone zu bekommen, der landete bei Stefan Hocker, der völlig freistehend einköpfen konnte. Die Partie stand mit diesem 3:3 auf des Messers Schneide. Doch der alles überragende Kevin Rennert machte an diesem Tag den Unterschied. In der 90. Minute setzte er nach einer Flanke zum Fallrückzieher an, traf den Ball optimal, der zum 3:4 im Netz landete. Alleine dieser Treffer, so bitter er auch für Cleeberg war, sollte sein Eintrittsgeld wert gewesen sein. Nach dem Spiel hatten beide Teams noch was zu feiern. Cleeberg den Direktaufstieg, Pohlheim die Cance über  die Relegationsspiele auch noch in die Verbandsliga nachzurücken.

Spielstenogramm: FC Cleeberg: Kevin Misgaiski im Tor; Raphael Bause, Pascal Kühn, Alexander Bernhardt, Stefan Hocker, Kevin Weidner (ab 61, Wassilis Giagounidis), Marvin Gath, Moritz Schmidt, Dominik Trivilino, Dominik Huisgen (ab 74. Johannes Kaiser), Henrik Keller. Zuschauer: 320; Schiedsrichter: Taner Gökcer (SV Büttelborn). Torfolge: 0:1 (10.) Kevin Rennert; 1:1 (17.) Marvin Gath; 1:2 35.) und 1:3 (44.- FE) beide Kevin Rennert; 2:3 (85.- FE) Dominik Trivilino; 3:3 (86.) Stefan Hocker; 3:4 (90.) Kevin Rennert.

Foto: RA


FC Cleeberg II in Quembach

Bei bestem Fußballwetter standen sich im Derby die SG Quembach/ Oberwetz und die Zweitvertretung des FC Cleeberg gegenüber! Die Gäste brauchten unbedingt einen Sieg um den Relegationsplatz zur Kreisoberliga zu verteidigen. Sie legten auch los wie die Niederkleener Feuerwehr. Mit etwas Glück und einem sicheren Marvin Zintl im Tor, konnten die ersten 25 Minuten unbeschadet überstanden werden. Einer  der wenigen Konter nutze Neuzugang Karamo Bojang zum mehr als glücklichen Führungstreffer, schön von André Krick freigespielt. Das brachte die zuvor so überlegenen Gastgeber von ihrer Linie und ihrem Schwung ab. Doch nach einem Blackout in der FCC-Defensive konnte der ehemalige Cleeberger André Böttner nur durch Foul gestoppt werden. Den Strafstoß verwandelte Schmidtbauer zum Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit viel Kampf- und Krampf mit spielerischen Vorteilen auf Cleeberger Seite. Die Gastgeber versuchten es fast ausschließlich mit hohen Bällen und Standards, doch die Abwehr hielt den recht planlosen Angriffen stand. Auf der Gegenseite ein großer Aufreger als Karamo von Podgorski, der sich oft nur durch Fouls zu helfen wusste, im Strafraum umflexte! Unverständlich, dass der nun die Linie verlierende Schiedsrichter da nicht auf Elfmeter entschied. In der letzten Minute überschlugen sich die Ereignisse. Als nach einer Spielunterbrechung den Cleebergern der Ball beim Hochball des Schiris zugespielt werden sollte(ein Cleeberger wurde behandelt), hielt sich Gästestürmer Christopher Koch nicht an das Fairplay und marschierte, anstatt den Ball wie üblich den Cleebergern zu überlassen, schnurstracks aufs Cleeberger Tor zu. Oldie Erik Schimpf grätschte den Ball gerade noch ins aus. Beim anschließenden Eckball kam sogar der Gastgeber-Keeper Wack mit vor, denn der Punkt reichte den Kombinierten nicht. Als die Cleeberger Abwehr den Ball klärte und der eingewechselte Sow alleine auf das verwaiste Quembacher Tor zu lief, pfiff der Referee ab! Unglaublich! Nach kurzer Zeit beruhigten sich die Gemüter wieder und man klatsche sich wieder ab. Nur um den Gegenspieler Koch machte man einen großen Bogen…